Die Klausur 2001 des FCW-Vorstandes führte dieses Jahr nach Verona (I). Nach den zahlreichen und intensiven Diskussionen über die Zukunft des FCW bildete das Serie A-Spiel Hellas Verona - Brescia den Schlusspunkt dieses erfolgreichen Wochenendes.
Wie schon vor einem Jahr entschieden wir uns, für eine eingehende Besprechung des kommenden Jahres und der auf uns zukommenden Aufgaben eine Reise zu machen. Während dieser Reise gibt es keine alltäglichen Ablenkungen und man kann sich wirklich auf die Diskussionspunkte konzentrieren, die man zu Beginn zusammengetragen hat. Im Zugabteil – nur für sich, zwischendurch eine kleine Verpflegung – ist es ideal, eng zusammen, eine effiziente Sitzung abzuhalten. Wochenende in Verona - mit einem Serie A-SpielDieses Mal fiel unsere Wahl auf Verona, und wir beschlossen zudem, dort zu übernachten, damit der gesellige Teil nicht ganz untergehe. Natürlich liessen wir uns von der Tatsache etwas inspirieren, dass Hellas Verona am nächsten Tag gegen Brescia von Roberto Baggio spielen sollte. Vorwettkampfspannung - nicht nur im FCW-VorstandMein Neffe, Mario Frick (Spieler von Hellas Verona), organisierte, dass wir im gleichen Hotel übernachten konnten, wie die Mannschaft von Verona. Wir trafen uns dort, ohne jeglichen anderen Gäste, in einer ruhigen Atmosphäre, mit den Profifussballern in der Vorwettkampfspannung ... Von Zürich nach Verona in zwei EtappenDie Reise begann also am Samstag, 01.12.2001, und der Angriff auf die Traktandenliste ebenfalls. Von Zürich nach Mailand der erste Teil und von dort nach Verona noch eine kleine Diskussion. Wir waren sehr zufrieden mit dem Resultat des ersten Tages. Unser Präsident Ivo Leiss auch; sodass er sich unserem Wunsch nicht verschliessen konnte, ausserhalb des Hotels eine kleine Pizzeria nicht nur zu besuchen ... Der gerührte Manager, die angesagte «Doppietta» ...Am nächsten Tag, die Mannschaft des Hellas Verona tafelte neben uns, kam mir eine Idee: Ich schenkte dem Clubmanager meine geliebte FIFA-Kravatte als Talismann und versprach ihm zudem eine «Doppietta» von Mario Frick (also zwei Tore in einem Spiel). Er war gerührt und fühlte sich geehrt, riss sich seine elegante Clubkravatte vom Hals und montierte das Geschenk. Weil er bei dieser Gelegenheit vernahm, dass wir noch keine Tickets hatten, konnte er sich revanchieren und liess uns sechs der teuersten Eintrittskarten an der VIP-Kasse hinterlegen. ... und das ResultatDas Schicksal nahm seinen Lauf, wir gingen zum Spiel, sahen zusammen mit 15'543 anderen Zuschauern eine lebhafte, hochstehende Partie, die von mir angesagte «Doppietta» von Mario Frick, den 2:0 Sieg von Verona und traten sehr befriedigt und aufgeräumt die Heimreise an. Schiefelage im CisAlpino, ...Die letzten (Traktanden-) Punkte, die sich auf der Reise noch zusätzlich ergeben hatten, wurde nun schon etwas müde, nicht mehr mit der gleichen Leidenschaft besprochen. Vielleicht litt die Diskussionsbereitschaft auch ein wenig unter der mehr als ungegewohnten Schieflage des CisAlpino. Erschwerend kam hinzu, dass das Essen im Speisewagen vom Preis her vorzüglich, von der Leistung dürftig und vom Service her im Maximum spartanisch war. Nicht zu empfehlen - auch wenn es die Reise verkürzt! ... aber nicht in den EntscheidungenUnd zuletzt noch das Wichtigste: Über die Zielsetzungen 2002, die gefassten Beschlüsse und die geplante Aktionen wird der Vorstand einerseits in den nächsten Clubnachrichten, an der GV 2002 sowie in den bilateralen Gesprächen mit den Mannschaftsverantwortlichen informieren.