Die Mannschaft startete mit viel Elan in diese Partie, erarbeitete sich gegen den Leader zahlreiche gute Torchancen, ging auch verdient in Führung. Herrliberg zeigte bis dahin nicht wirklich, als wären sie der Aufstiegskandidat Nr. 1. Nach der Pause versuchte man weiterhin seine offensiven Qualitäten auszuspielen, konnte aber den Druck nicht mehr, wie noch in der ersten Halbzeit aufrecht erhalten, so dass Herrliberg das Spielgeschehen vermehrt ausgleichen konnte. Anstatt aber längst mit zwei oder gar drei Toren zu führen, kassierte man den unnötigen Ausgleich. Nach dem Ausgleich verlor man etwas den Faden, hatte aber trotzdem noch zwei, drei Mal die Möglichkeit, doch noch als Sieger hervorzugehen. In der Schlussphase merkte man, dass Herrliberg mit einem Punkt hätte leben können, Witikon es aber nicht verstand, wenigstens den einen Punkt zu behalten. Die Partie wurde schliesslich in der 96. Minute gegen Witikon entschieden.
Nach dem resultatmässigen Fehlstart, darf man erwähnen, nie unterlegen gewesen zu sein, geschweige denn keine echten Torchancen erarbeitet zu haben. Jetzt gilt es den Frust zu verarbeiten und dann bin ich überzeugt, dass die Mannschaft wieder positive Resultate abliefern wird.
Sportanlage Witikon
Zuschauer: ca. 70
Torschützen: 17. Min. Aeschbacher 1:0, 67. Min. Muijc 1:1, 96. Min. Roider 1:2, 97. Min. Roider 1:3
Aufstellung FC Witikon: Matticoli; Jörg, Genoud, Vermeer, Pianzola, Schürch, Dos Santos, (ab 69. Wieland), Loiero, Streitenbürger, (ab 82. Meili), Aeschbacher, Capeder, (ab 76. Vlahovic)
Aufstellung FC Herrliberg: Muratovic; Battaglia, Giuliano, Corrado, Schaller, Muijc, Zollinger, (ab 75. Steinmann), Ledergerber, Schlageter, Lüthi, (ab 65. Roider), Bühler
Bemerkung: Matticoli, Vermeer (gelb), Mirzai (FCW 2), Ruch, Holland (privat), Schertenleib (nicht im Aufgebot), Schmid, Dahinden, Oberholzer nicht eingesetzt.