Das 2:2 gegen den direkten Konkurrenten aus Wiedikon reichte der Mannschaft von Martin Lang, um sich eine Runde vor Schluss definitiv den Aufstieg in die Meisterklasse zu sichern.
Dabei hatte das Spiel für die Witiker schlecht begonnen: bereits von der ersten Minute weg diktierte Wiedikon das Spiel. Die Witiker schienen mit ihren Gedanken woanders zu sein (vielleicht bei GC - Basel ?), jedenfalls kamen die Gastgeber immer wieder gefährlich vor das Witiker Tor.
0:1 nach einem Eckball
In der 15. Minute kam es, wie es kommen musste: nach einem Eckball stieg ein Wiediker Stürmer am höchsten und köpfte den Ball wuchtig ins Witiker Tor. Die FCW-Senioren schienen durch diesen Rückstand etwas aus ihrer Lethargie (für diejenigen, die diesen Begirff nicht kennen: griechisch «Untätigkeit», geistige Trägheit, Unempfindlichkeit, Schlafsucht) zu erwachen. Erste zögerliche Angriffe endeten aber stets beim Wiediker Schlussmann.
Ein Doppelschlag aus heiterem Himmel
In der 28. Minute konnten die Wiediker Verteidiger den Ball nur ungenügend abwehren, so dass Franco Fryberg von 16 Metern aus der Drehung den Ball direkt ins hohe Eck zauberte. Zwei Minuten später war es Robert Wildi, der mit seinem Freistoss aus 19 Metern im Beckham-Stil ins Lattenkreuz traf und damit den Spielverlauf auf den Kopf stellte.
Ausgleich kurz vor der Pause
Der Tabellenzweite aus Wiedikon brauchte erst eine Weile, um diese beiden sehenswerten Gegentreffer zu verdauen. Kurz vor der Pause führten sie einen Freistoss im Mittelfeld schnell aus, lancierten den Stürmer mit einem Steilpass und dieser beförderte den Ball aus 17 Metern ins untere Eck.
Steigerung in der zweiten Halbzeit
In der zweiten Spielhälfte wurde das Spiel besser. Vor allem die Witiker kamen immer wieder gefährlich vor das Wiediker Tor, scheiterten aber am gut reagierenden Ersatztorhüter der Gastgeber oder am eigenen Unvermögen. Als der Schiedesrichter die Partie nach 80. Minuten abpfiff stand fest: die Witiker Senioren steigen zum zweiten Mal in Folge auf und spielen in der kommenden Saison in der Meisterklasse. Klar, dass dieser Erfolg anschliessend gebührend gefeiert wurde.