FC Witikon startet ambitioniert...

...in die Rückrunde

Das Team von Coach Axel Thoma nimmt die Rückrunde in der 2.-Liga vom vierten Tabellenrang in Angriff. Mit einem auf mehreren Positionen veränderten Team will der FCW ganz nach vorne.

(aus Züriberg Zeitung)

Wer dieser Tage als Zaungast eine Trainingseinheit des FC Witikon beobachtet, entdeckt ungewohnt viele neue Gesichter. Fast im Wochenrhythmus kommen Spieler aus allen Himmelsrichtungen zum Probetraining. Das hat seinen guten Grund: Trainer Axel Thoma will künftig auf unerfreuliche Erfahrungen aus der Vorrunde verzichten, als ihm bei Meisterschaftsspielen trotz eines 20-Mann-Kaders nicht selten nur 13 oder 14 Spieler inklusive Ersatztorhüter zur Verfügung standen.
Zu den ungewöhnlich vielen beruflich oder verletzungsbedingten Abwesenheiten, die den FCW in seiner zweiten Saison in der 2. Liga bisher begleitet haben, kommen nun auch noch Abgänge. In der Winterpause haben mit Captain Marc Capeder (zu Höngg) und Robert Wildi (FCW-Senioren) zwei Stammspieler aus der Vorrunde das Team verlassen. Auch der bislang beste Witiker Torschütze Luca Noventa, Sohn des Vorstandmitglieds Adi Noventa, steht der Mannschaft wegen erhöhter Belastung im Studium beim Rückrundenauftakt nicht zur Verfügung.


Das neue FCW-Team von Axel Thomas (vorne links) hat einige neue Gesichter.

Neue Offensivkräfte

Höchste Zeit also für Thoma, zu handeln. Mit Alessandro Iannotta (von Oetwil am See), Sebastijan Rekece (Chur 97), Denis Dalipi (Töss-Junioren) und Dalibor Savic (Wollishofen) hat der Deutsche gleich vier neue Spieler verpflichtet. Iannotta ist in Witikon ein Altbekannter und hat als Goalgetter wesentlich zum Aufstieg in die 2. Liga vor knapp zwei Jahren beigetragen. Die ebenfalls eher offensiv orientierten Rekece und Savic haben in den Vorbereitungsspielen angedeutet, dass sie für den FCW durchaus eine Verstärkung sein können. Der noch junge Dalipi ist ein Versprechen für die Zukunft.
Erfreulich für den Trainer ist auch die Rückkehr des schnellen Stürmers Patrick Eggen ins Team. Dieser hatte in der Vorrunde nur die ersten Spiele bestritten und danach einen längeren Auslandaufenthalt absolviert. Mit ein bis zwei weiteren Verstärkungen sowie einem zusätzlichen Torhüter will Thoma das Kader in den kommenden Wochen noch ergänzen. Die möglichen Kandidaten werden zurzeit in den Trainings getestet.

Ziel 2. Liga interregional

Die Zeichen stehen beim FC Witikon auf Angriff. Den Aufstieg in die 2. Liga interregional hatte die Klubleitung im letzten Sommer als Ziel ausgegeben. Der aktuell vierte Tabellenrang mit einem Rückstand von fünf Verlustpunkten auf die Tabellenspitze der Gruppe 1 lässt dafür alle Chancen offen. Klubpräsident Ivo Leiss erläutert, weshalb der FCW an seinen Aufstiegsambitionen festhält. «Den dritten Schlussrang aus der vergangenen Saison wollen wir verbessern und Platz zwei kann keine konkrete Zielsetzung sein.»
Voraussetzung für einen Höhenflug in der Rückrunde ist in erster Linie ein guter Start. Mit einer gegenüber der Vorrunde auf mehreren Positionen veränderten Aufstellung wird der FC Witikon am kommenden Sonntag (25. März) zum ersten Ernstkampf in Oberwinterthur antreten. Einfach wird diese Partie für das Team vom Zürichberg auf keinen Fall, da die Winterthurer nach der 1:6-Niederlage aus der Vorrunde sicherlich etwas gut machen wollen. Ein Sieg ist für den FC Witikon allerdings die Voraussetzung, damit der Rückstand gegen-über den Spitzenteams Seuzach, Töss und Bassersdorf zumindest nicht weiter anwächst.
Ob der Anschluss an dieses Trio gelingt, wird wesentlich vom Ausgang der direkten Partien abhängen. Gegen Seuzach, welches der FCW in der Vorrunde 2:1 geschlagen hatte, und Töss (2:3-Niederlage) können die Witiker auf der heimischen Sportanlage Looren antreten. Zur angestrebten Revanche gegen Bassersdorf, welches im Herbst auf der Looren trotz Witiker Dominanz 4:1 gewann, werden Thoma und seine Mannschaft ins Zürcher Unterland reisen. Der Trainer will Spiel für Spiel nehmen. Dem Team traut er durchaus einen Exploit nach vorne zu. «Wenn wir gut aus den Startblöcken kommen und die ersten Partien gewinnen, ist alles möglich.»

Neuer Leiter Aktive

Neben Mutationen im Spieler-Kader hat sich auch eine Veränderung im Umfeld des Teams ergeben. Der langjährige FCW-Libero Stephan Wildi, heute noch bei den Senioren aktiv, hat an der Generalversammlung vom letzten Montag (19. März) vom abtretenden Daniel Dahinden das Amt als Leiter Aktive übernommen. Unterstützt wird Wildi in dieser Funktion vom FCW-Marketingleiter Adi Noventa, der eine Karriere als Profi-Fussballer (GC) und -trainer (YB, Winterthur) hinter sich hat, und seit vielen Jahren im Witiker Vorstand aktiv ist.

Über den FC Witikon

Der FC Witikon ist ein mittelgrosser Verein am Stadtrand von Zürich. Wir bieten eine qualitativ hochstehende Fussballinfrastruktur für Jungen und Mädchen ab 5 Jahren und für Männer und Frauen bis 99 Jahre.

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