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Samstag, 01. November 2008 um 14:14 |
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Bericht aus Sicht des FC Industrie Turicum:
Wir wollten uns unbedingt für die 0:8-Klatsche gegen den FC Jugoslavija rehabilitieren und dementsprechend starteten wir auch in das Spiel, vorsichtig, diszipliniert aber trotzdem jeden Chance nach vorne ausnutzend.
Die erste Halbzeit ist schnell erzählt, es war ein rassiges Spiel zweier technisch starken, ausgezeichnet organisierten Mannschaften, welche beide ihre Stärken in der Defensive hatten und so kam es trotz einigen schönen Spielzügen zu keiner nennenswerten Torchance, zu stark waren die Verteidiger.
Die zweite Halbzeit begann ähnlich, keine Mannschaft wollte einen Fehler machen und so wundert es nicht, dass unsere erste Torchance durch einen stehenden Ball kam. Wieder einmal wurde Schmid gefoult und obwohl die Distanz für unseren Kunstschützen Derungs fast etwas zu weit war, zwirbelte er den fälligen Freistoss aus mehr als 25 Metern ins Lattekreuz aber leider konnte der gegnerische Torhüter den Ball gerade noch um den Pfosten lenken. Jetzt ging das Spiel erst so richtig los, mit Torchancen auf beiden Seiten und nach gut 50 Minuten mussten wir eigentlich in Führung gehen, Schmid „wurstelte“ sich an seinem Gegner vorbei und zog aus knapp 10 Metern ab aber der Torhüter konnte den Ball reflexartig zum Corner abwehren! Witikon kam jetzt immer besser ins Spiel und drückte uns in die Abwehr aber genau das ist ja unser Spiel, aus der Abwehr heraus schnelle weitgreifende Spielzüge und so war es auch eine Viertelstunde vor Schluss, wir erkämpften uns an der Mittellinie den Ball, Andrighetti verlagerte das Spiel mit einem Diagonaltraumpass nach links zu Derungs, welcher dem Strafraum entlang zur Grundlinie lief, den Ball in die Mitte spielte und Schmid stand dort, wo ein Knipser zu stehen hat und schoss den Ball aus 5 Metern zur vielumjubelten Führung ins Netz! Der Gegner warf jetzt alles nach vorne und er kam zu etlichen Freistössen und Eckbällen, welche immer wieder sehr gefährlich waren und dann schien der Ausgleich auch Tatsache zu werden, nach einem Corner kam ein gegnerischer Stürmer völlig frei zum Kopfball aber da war ja noch Superman Marti im Tor, mit einer mirakulösen Fussabwehr zauberte er den Ball aus der Ecke und auch den Nachschuss hielt er mit einer unglaublichen Parade, bravo Mäx, das war phantastisch! Witikon riskierte jetzt alles und löste auch noch die Verteidugng auf und so kamen wir zu zwei guten Kontermöglichkeiten, welche aber leider durch fragwürdige Offsidepfiffe unterbunden wurden und so kam es wie es kommen musste, im letzten Angriff verursachten wir ein völlig unnötiges Foul an der Strafraumgrenze und Witikon kam zum letzten Freistoss… aber Marti blieb cool, entschärfte auch diesen Ball und konnte sich dann als Matchwinner feiern lassen; vom 0:8-Torhüter zum Shutout-Goli, so schnell kann es gehen!
Wir konnten so ziemlich alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten, unsere Verteidiger meldeten die gegnerischen Stürmer ab, das defensive Mittelfeld gewann fast alle wichtigen Zweikämpfe und machte die Räume zu und vorne konnten wir eine unserer Torchancen ausnützen. Alles in allem eine reife, kämpferisch starke Leistung und wenn unser Sieg vielleicht auch etwas glücklich war, so haben wir ihn uns doch verdient, auch wenn das Witikon bestimmt etwas anders sieht…, egal, die drei Punkte bleiben im Hardhof! |
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Sonntag, 21. September 2008 um 11:15 |
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Das Ec trennte sich im Spitzenspiel der Gruppe 9 der 3. Stärkeklasse der Junioren E von Regensdorf mit 4:4 (0:3).
Ob „Biene Maja“, „Wickie“ oder „Schwammkopf“ – Serien haben eines gemeinsam: sie gehen irgendwann zu Ende. Die Siegesserie des Ec schien sich an diesem zwar sonnigen, aber kalten Morgen zu Ende zu neigen. Nach zwanzig Minuten lagen wir fast hoffnungslos 0:3 zurück und hatten gegen den körperlich starken Gegner kein Erfolgsrezept gefunden. Es sah nach einer hohen Niederlage aus.
Der Bruch im Spiel kam mit Diegos Anschlusstreffer nach einem Eckball zu Beginn der zweiten Halbzeit. Zwar konnte Regensdorf fast postwendend die Führung wieder auf 1:4 ausbauen. Das Tor hatte unseren Spieler aber aufgezeigt, dass sie sich gegen die grossen und robusten Verteidiger Regensdorfs durchsetzen konnten. Georg gelang es dank seiner Schnelligkeit und dank geschickten Zuspielen nun wiederholt, sich am rechten Flügel frei zu spielen und überlief seinen direkten Gegenspieler Mal für Mal. An seiner Seite wurden Yhan Pierre und vor allem Michael von Minute zu Minute besser. Seine Treffer zum 2:4, Mitte der ersten Halbzeit, und zum 3:4 zehn Minuten vor Schluss brachten die Hoffnung zurück.
Witikon hatte in dieser Phase des Spiels seine besten Momente: die L-Linie mit Loris, Liam und Luca blieb nicht nur fehlerlos, sondern entwickelte den nötigen Druck nach vorne. Einwürfe wurden nun schneller ausgeführt. Tims Torhüterausgaben erfolgten rasch und präzis. Das Spiel Witikons war nun sehr schön anzusehen, allein das weitere Tor blieb ihm verwehrt. Dreimal entwickelten sich vor Regensdorfs Tor tumultartige Szene, aber der Ball wollte nicht ins Netz. Der FCW gab sich trotzdem nicht geschlagen. Die Willensleistung wurde letztlich mit dem hoch verdienten Ausgleichstreffer in der vorletzten Minute belohnt.
Das Team hatte sich, am Rande einer Niederlage stehend, in der zweiten Halbzeit nochmals aufgefangen und setzte zumindest eine Serie fort: es blieb ungeschlagen. Nicht alle Serien gehen also zu Ende… noch nicht… oder gar nicht?
Seinen Einstand hatte auch der junge Schiedsrichter José Garcia-Aranda, der seine Sache sehr gut machte. |
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Dienstag, 16. September 2008 um 21:12 |
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Das Ec setzte sich im Derby gegen Neumünster durch und gewann auch sein viertes Meisterschaftsspiel 5:4 (1:1).
Wer kennt sie nicht, die vielen Weisheiten des Fussballs? «Der Ball ist rund, alles ist möglich.» Oder: «Ein Spiel dauert 90 Minuten.» Oder: «Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten.» Auf das Ec trifft im Moment eine andere Weisheit zu: «Wenn das Team einmal einen Lauf hat, gelingt alles von selbst.»
Ich glaube nicht, dass Liam an diese Weisheit gedacht hat, als ihm rund fünf Minuten vor Schluss des Spiels der Ball vor die Füsse fiel und er ihn aus rund 18 Meter direkt über Neumünsters Torhüter zum 5:3 ins Netz hob. Ein Traumtor war es allemal, das kann man nicht trainieren. Das passiert einfach, weil alles gut läuft und alles stimmt. Auch Luca Meyers Schuss zum vierten Treffer des FCW Minuten zuvor bestätigte, dass das Team sich im Erfolg gefunden hat: eine gelungene Ballstafette über vier Stationen schloss Luca direkt ab.
Es hiess zu diesem Zeitpunkt 4:3, nachdem der FCW zuvor schon 1:0 und 3:1 vorne gelegen hatte, die Führung aber durch Fehler verspielte und nicht alle Chancen nutzte. So gesehen lief also auch bei uns nicht alles rund; es bleibt damit stets noch Raum für Verbesserung. Den jungen Spielern gehört aber dennoch ein grosses Kompliment. In der nunmehr zweiten Wasserschlacht der Saison liessen sie sich trotz der Kälte, welche durch die misslichen Temperaturen und die vom Regen durchtränkten Trikots ausging, nicht unterkriegen und setzten sich durch. Liam und Loris teilten sich je eine Halbzeit den Posten des Torhüters und verteidigten den knappen Vorsprung. Lukas Rees war vorne und hinten eine Bereicherung und machte sein bisher bestes Spiel für den FCW. Luca Meyer hatte nicht nur bei seinem Tor eine gute Szene. Michael ist für uns unverzichtbar, weil er läuft und läuft und läuft… die Lunge des Teams. An seiner Seite wuchsen auch Nicolas Hürlimann und Philipp über sich hinaus, denen viele schöne Spielzüge glückten. Diego hatte einige gelungene Dribblings und stand einem Torerfolg sehr nahe. Noam glänzte bei seinem Pass in die Tiefe auf Ionel und verteidigte am Ende, wie auch Cédric, mit seiner ganzen Kraft den Sieg.
Dank dieser geschlossen, starken Teamleistung führt Witikon die Gruppe gemeinsam mit Engstringen und Regensdorf an. Am Samstag kommt Regensdorf zum Spitzenspiel auf die Looren. Wir werden am Mittwoch vor allem den schwachen Fuss trainieren. Wie heisst doch eine Fussballweisheit: «Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.» |
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Freitag, 12. September 2008 um 09:26 |
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Der 10. September 2008 wird den Freunden der Schweizer Nationalmannschaft in schlechter Erinnerung bleiben. Nicht so den Freunden des Witiker Ec. Zwar lag das Team nach sieben Minuten mit 0:2 im Rückstand, und es sah in der Folge nach einer schweren Niederlage aus, weil Zollikons Nummer 11 nicht nur gross und schnell, sondern auch sehr gut dribbeln konnte.
Doch ab der 15. Minute hatte das Team sich auf diesen starken Zolliker Sturm eingestellt und Fahrt aufgenommen. Es spielte drei Treffer schön heraus und hatte bei einem vierten Glück. Aus dem 0:2-Rückstand war in Kürze eine 4:2-Führung geworden. Zollikon profitierte in der Folge von zwei Fehlern des FCW und hielt das Spiel zur Pause ausgeglichen.
Nach der Pause stand es bald einmal 6:6. Aber den Witikern war nun anzusehen, dass sie mehr wollten. Viele Chancen des FCW blieben in dieser Druckphase zwar ungenutzt, zwei Treffer aber fielen dennoch zum 8:6. Die Gastgeber kamen zwar noch einmal heran, der Sieg aber war aufgrund der spielerischen und kämpferischen Vorteile in der zweiten Halbzeit verdient.
Das Ec war mit Lukas und Liam im Tor, die sich je eine Halbzeit den Job teilten, erneut hervorragend besetzt. Neben Loris, der spielfrei war, verfügt das Team über drei erstklassige Keeper. Bestens integrierte sich auch Georg Philipp ins Team, der mit seinen Dribblings für viel Gefahr sorgte und mit einem langen Schlenzer von links einen sehenswerten Treffer erzielte. Auch alle anderen eingesetzten Spieler, Ionel, Luca, Manuel, Michael, Nicolas Hauser, Nicolas Hürlimann, Luca, Tim und Yhan Pierre erfüllten die Erwartungen und sogar noch mehr.
Am Samstag ist Derbytime: das verlustpunktfreie Neumünster empfängt das Ec, welches, für zwei Tage zumindest, die Tabelle in der Gruppe 9 der 3. Stärklasse anführt. Auch so kann ein 10. September Freude machen. |
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