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Laufen und Schwitzen für den Erfolg

Der Ball rollt wieder: Der FC Witikon hat die Vorbereitung zur Rückrunde der 3.-Liga-Meisterschaft aufgenommen. Ab 3. April geht der Tabellenleader in der Rückrunde wieder auf Tor- und Punktejagd.

Die Rasenplätze der Witiker Sportanlage Looren sind hart und gefroren, an den kahlen Bäumen und Büschen entlang des Elefantenbachs hängen Eiskristalle. Die trockene und eiskalte Luft bewegt sich um den Gefrierpunkt. Die Sonne scheint, Witikon profitiert von seiner erhöhten Lage und kann dem Hochnebel einmal mehr entfliehen. Und der Schnee sorgt für eine perfekte Winteridylle. Es ist Samstagnachmittag, Mitte Januar und an Fussball eigentlich nicht zu denken. Dennoch wird auf dem Kunstrasenfeld neben dem Garderobengebäude intensiv dem Ball nachgejagt. Es wird gelaufen und gerufen, gedribbelt und geschossen.

Die Eifrigkeit, mit der die rund zwölf jungen Sportler ans Werk gehen, lässt auf mehr schliessen als nur einen vergnüglichen Wochenend-Kick. Richtig: Es sind die Spieler der ersten Mannschaft des FC Witikon, die sich für die im April beginnende Rückrunde der Zürcher 3.-Liga-Meisterschaft vorbereiten. Reichlich früh, könnte man meinen. Für Trainer Martin Grob ist klar, dass zweieinhalb Monate bis zum ersten Ernstkampf eine sehr lange Zeit ist. «Das Ziel ist natürlich, die Spieler auf den Punkt in Höchstform zu bringen», so Grob. Aus Erfahrung als Trainer und Spieler weiss er, dass man eine Mannschaft auch übertrainieren kann. Dieser Fehler soll in diesem Jahr nicht passieren.

Das Trainingsprogramm wird von Grob und Axel Thoma, dem technischen Leiter beim FC Witikon, entsprechend aufgebaut. Die Ausgangslage für den FC Witikon ist gut wie lange nicht mehr. Der Club überwintert als Tabellenführer und hat alle Chancen, im Sommer nach fünf Jahren in der 3. Liga den lang-ersehnten Aufstieg zu schaffen. Mit diesem Ziel vor Augen trainiert die Mannschaft noch bis Ende Januar je einmal pro Woche in der Halle des Schulhauses Looren und auf dem Kunstrasen. Auch Waldläufe gehören in dieser frühen Phase der Vorbereitung zum Programm. Ab Februar beginnt dann die zweite Stufe mit drei wöchentlichen Einheiten und den ersten beiden Vorbereitungsspielen. Im März folgen vier weitere Testpartien und ein kurzes Trainingslager in Italien (siehe unten).

Schwierige Spiele zum Start

Martin Grob ist zuversichtlich, mit seiner Mannschaft und einem nahezu unveränderten Kader auch in der Rückrunde eine starke Rolle in der 3.-Liga-Gruppe 3 spielen zu können. «Wir stehen nach der Vorrunde verdientermassen an der Tabellenspitze und sind fähig, diese Position zu verteidigen.» Wichtig ist, wie schon im Frühling, ein guter Start. Mit zwei Auswärtsspielen bei den als heimstark bekannten Teams von Hinwil und Herrliberg wird der FC Witikon gleich zum Auftakt der Rückrunde gefordert sein. In diesen beiden Partien gilt es, die Weichen für den Erfolg zu stellen.

Kleine Erfolgserlebnisse gibt es auch schon beim Trainingsspielchen auf dem Kunstrasen. Wenn ein Doppelpass gelingt oder der Gegner mit einem Tunnel (Ball zwischen den Beinen durch) umspielt wird. Die Freude am Fussball ist spürbar. «Schön, dass wir endlich wieder mal draussen spielen können», schwärmt Stürmer Alessandro Iannotta. Seine Kollegen nicken zustimmend.

Vorbereitungsspiele FC Witikon

  • 19. Februar: FCW – Wallisellen (Heerenschürli).
  • 27. Februar: FCW – Seefeld 2 (Heerenschürli).
  • 5. März: FCW – Oetwil am See (Heerenschürli).
  • 12. März: FCW – Stäfa (Heerenschürli oder Looren).
  • 15. März: Wetzikon – FCW (Meierwiesen).
  • 17. bis 20. März: Trainingslager in Italien.
  • 29. März: FCW – Greifensee (Looren).

Start in Rückrunde der Meisterschaft

  • 3. April: Hinwil – FCW